Die eingebettete Karte auf der Kontaktseite ist der harmloseste Dienst mit der grössten Verbreitung. In meiner Erhebung über 206 Schweizer KMU-Websites lief Google Maps auf 5% der Seiten, und praktisch niemand denkt dabei an Datenschutz. Es ist ja nur eine Karte.

Technisch ist es keine Karte, sondern ein Stück Google auf deiner Seite.

Was läuft auf deiner Seite?
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Was beim Aufruf passiert

Sobald die Seite mit der Karte geladen wird, baut der Browser deiner Besucherin eine Verbindung zu Google auf. Übermittelt werden dabei die IP-Adresse, die aufgerufene Adresse deiner Seite und technische Angaben zum Browser. Das passiert bevor jemand die Karte anklickt oder verschiebt.

Genau das ist der Punkt, an dem die Intuition täuscht: Die Karte fühlt sich passiv an, sie ist es nicht.

Die Angaben, geprüft

Vertragspartnerin für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, mit Google LLC in den USA als Konzernmutter. Daten werden konzernintern auch in den USA bearbeitet.

Eine Erklärung, die hier pauschal „Google LLC, USA“ schreibt, nennt die falsche Gesellschaft. Der Fehler ist derselbe wie bei Analytics und bei Fonts, und er zieht sich durch fast jede kopierte Vorlage.

Der Abschnitt, wie er aussehen kann

Kartendarstellung
Auf unserer Kontaktseite binden wir Google Maps ein. Anbieterin ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (Konzernmutter: Google LLC, USA). Beim Laden der Karte werden die IP-Adresse und technische Angaben zum Browser an Google übermittelt. Irland ist ein EWR-Staat mit angemessenem Schutz nach Anhang 1 DSV; für die konzerninterne Bearbeitung in den USA stützen wir uns auf das Swiss-US Data Privacy Framework (Art. 16 Abs. 2 lit. d revDSG).

Die einfachere Lösung

Für eine Kontaktseite braucht es selten eine interaktive Karte. Ein Bild der Umgebung mit einem Link „Route in Google Maps öffnen“ erfüllt denselben Zweck, lädt schneller und übermittelt gar nichts, solange niemand klickt. Dann brauchst du den Abschnitt nicht.

Das ist der Grundsatz, der sich durch alle diese Artikel zieht: Der beste Weg, einen Dienst zu deklarieren, ist oft, ihn nicht einzusetzen.

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